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Wohlstand für alle! Ah ne, doch nicht.


Von Anbeginn der menschlichen Evolution ist der angestrebte Wohlstand zunächst ein Antrieb für uns, aus unserer Komfortzone heraus zu gehen und tatsächlich etwas dafür zu tun.

Güter, die von uns begehrt werden, weil sie einen Mehrwert für uns schaffen, weil sie unseren Lebensstil erleichtern oder verschönern im ursprünglichen sogar Güter, die unser Überleben sichern – alle diese Dinge sind der Grund, weshalb Menschen etwas erfinden, entwickeln, optimieren.

Per se also eine extrem gute Grundgegebenheit.

Warum finden wir uns dann aber in einer Welt wieder, die voller ungerechter Verteilung ist, in Krieg, Gewalt, Leid und Unglück?

Soziopsychologisch betrachtet lässt sich diese Frage beantworten: weil der Mensch tendenziell egozentrisch ist. In seinem Wahn nach eigenem Wohlstand und der unbegrenzten Gier danach blendet der Mensch oft Konsequenzen seiner Entscheidungen und Handlungen für seine Umwelt völlig aus.

Er gibt sich dem Wahn hin, diesen besseren Status für sich zu erlangen, ohne Rücksicht auf das große Ganze. Was mit seinem Umfeld passiert, ist ihm kurz um EGAL.

Wer von uns kennt dieses Verhaltensmuster nicht? Ja, jeder, mich selbst eingeschlossen, handelt so. Ein Beispiel: Unsere Wirtschaft investiert eine Menge Geld in Werbung, damit wir Menschen immer auf dem neusten Stand sind, was wir als nächstes konsumieren müssen. Kaum hat man es angeschafft, erfreut man sich auch daran. Aber wie lange hält diese Freude? Exakt bis zum nächsten Begehr! Im Durchschnitt nicht länger und nicht kürzer.

Entwicklungen sind sensationell, verstehen Sie mich nicht falsch. Was ich kritisiere ist die Art und Weise, wie wir Menschen damit leben.

Wie oft fragt sich denn unsere Gesellschaft, in der Zeit des Leasings und der Finanzierung, ob wir die begehrten materiellen Dinge tatsächlich brauchen? Wie viele Konzerne konzipieren Produkte bewusst für eine kürzere Haltbarkeit? Wie glücklich machen uns diese profitgesteuerten Ansichten denn tatsächlich?

Haben auch Sie sich mal gefragt, weshalb Menschen in armen Ländern nach Umfragen wesentlich mehr Glück und Sinn in Ihrem Leben empfinden? Was war Ihre Antwort?

Wissenschaftler stellten fest, dass Menschen in ärmeren Ländern religiöser sind und schließen, dass das die Ursache für deren höhere Glücks-Empfindung ist.

Nun lesen Sie ja mein Kopfkino und deswegen schreibe ich nun, dass Religion nicht die Ursache sein kann. Es gibt auch in westlichen Ländern genügend stark gläubige Menschen, die empfinden aber auch nicht zwangsläufig mehr Glück und Sinn.

Es ist deren Perspektive auf die Dinge! Egal, welche Religion man auslebt, jede hat eine Gemeinsamkeit: Demut.

Aus der Demut entwickelt sich zwangsläufig Dankbarkeit. So ist die Wertschätzung der Dinge, die man bereits in seinem Leben hat, der wahre Grund für ein höheres Glücksempfinden.

Ergo zählt nicht die Sicht auf künftigen Wohlstand, sondern die auf den Aktuellen!

Nun denken Sie sicherlich, dass das zum Verbleib in der Komfortzone motiviert. Mitnichten!

Es zwingt nur den Menschen zur Besinnung auf tatsächlich wesentliche Dinge und somit zum Fokus, welche weitere mögliche Konsequenzen seine Handlungen zur Folgen haben.

 

Bildnachweis: photodune/jorgosphotos

Die böse Veränderung…

by Hermine Bernhardt in Gedanken Comments: 0

Wie oft haben auch Sie gehört, dass früher alles besser war? Haben auch Sie sich dann gefragt, ob es wirklich besser war? In meinem Kopf folgt nach dieser Frage aber auch sofort die Tatsache, dass es nun mal früher WAR. Ändern können wir weder Vergangenheit noch Zukunft, aber die Gegenwart, die könnten wir voll im Griff haben, wenn wir unsere Gedanken ein wenig besser steuern würden. Leichter gesagt als getan? Korrekt. Aber was ist denn schon leicht?
Ist es denn nicht so, dass wir nur dann wachsen, wenn wir auch einen gewissen Schmerz verspüren? Stimmen Sie mir etwa nicht zu, dass Veränderungen ein wesentlicher und positvier Teil unseres Lebens sein müssen? Andernfalls würden wir ja unser ganzes Leben bei unseren Eltern leben und würden heute noch alles unsere Eltern für uns entscheiden lassen – das können Sie doch unmöglich wollen, oder doch?

Veränderungen sind gut, sie sind essentiell für unsere eigenen persönlichen Fortschritte. Denn grundsätzlich sind wir Menschen Gewohnheitstiere, und meist auch zu bequem, um selbst ständig Veränderungen herbeizuführen. Wir sollten unsere Umwelt dafür feiern, dass Sie uns teilweise dazu zwingt, uns weiter zu entwickeln.

Verlassen Sie ihr Muster des passiven Bestaunens der Erfolge anderer. Das könnten auch Ihre Erfolge sein, wenn Sie sie auch wirklich wollen. Trauen Sie sich mehr zu, vergessen Sie die Dinge, die Sie nicht so gut können. Intensivieren Sie lieber die Dinge, die Sie jetzt schon gut meistern! Und wenn Sie sich jetzt fragen, was das eigentlich ist, dann grübeln Sie nicht so lange alleine, sondern wählen Sie meine Nummer. 🙂 Read more!

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