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Beschränkte Sichtweisen-und das ist NICHT gut so!

by Hermine Bernhardt in Allgemein Comments: 0

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie stark wir andere Menschen in simple Schubladen stecken? Mit Schubladen meine ich Denk- und Verhaltensweisen von uns, um ein Urteil über bestimmte Dinge innerhalb kurzer Zeit zu fällen, also bspw. Ein Mensch ist russischer Abstammung, somit muss er automatisch viel Wodka trinken. Oder denken wir an Vorstandsvorsitzende von großen Konzernen in der Wirtschaft, so denken wir automatisch an Ausbeutung von Menschen und den bösen Kapitalismus. Die Liste solcher Schubladen ist unendlich lang, so unendlich lang wie unser aller Gedankengut.

Und wenn man stärker darüber nachdenkt, so erscheinen diese Schubladen doch auch eine schöne Vereinfachung im Vergleich zum komplexen Weg der detaillierten Analyse aller jeweiliger Themengebiete oder Menschen.

Mich stören die Schubladen auch nicht sonderlich. Was mich allerdings sehr traurig stimmt ist die oftmals daraus resultierende Geisteshaltung- die der beschränkten Sichtweisen.

Eine beschränkte Sichtweise existiert, sobald man sich selbst als Zentrum des gesamten Universums sieht, alle Aktionen, die einem widerfahren, ausschließlich persönlich nimmt und daraufhin ein Urteil fällt. Ziehen wir uns also ein Beispiel heran: Kundenservice.

Sie als Kunde möchten sich mit einem Dienstleister telefonisch über die Kunden-Hotline in Verbindung setzen. Ein Freizeichen ist zu hören, nach einigen Freizeichen hören Sie auch, wie jemand in der Leitung zu sein scheint und urplötzlich ist die Verbindung wieder unterbrochen. Was ist Ihr Gedanke, und seien Sie ehrlich zu sich selbst?

Die aller meisten denken sofort, das mag vielleicht ein technischer Fehler sein aber wahrscheinlicher ist, dass der Service-Mitarbeiter absichtlich die Verbindung unterbrochen hat.

Nach diesem Gedanken und nach einem zweiten Wahlversuch mit ähnlichem Verlauf steigern sich die Gedanken und Wut entsteht im Kunden. Und nun muss ich mich ernsthaft fragen warum? Warum geraten Menschen in Rage nur weil sie feststellen müssen, dass nun gerade etwas nicht reibungslos funktioniert. Warum muss man insgeheim diesen vermeintlich bösen Kundenservice-Mitarbeiter verfluchen?

Es steht doch nicht absolut sicher fest, dass dies absichtlich geschah. Des Weiteren kann solch eine Situation auch nichts gegen einen persönlich sein, schließlich fand ja auch noch gar kein Kontakt statt – oder glauben Sie etwa, dass Service-Mitarbeiter die Telefonnummern Ihrer Kunden mit böser und guter Kunde kennzeichnen und im Vorfeld schon wissen, welcher Kunde mit welchem Anliegen anruft?

Ich wünschte, wir würden öfter in beispielsweise solchen Situationen einmal tief ein- und wieder ausatmen und überlegen, welche Ursachen bestehen könnten, dass sich solche Vorfälle gerade ereignet haben. Nicht alle Menschen handeln aus reiner Bosheit und nicht immer dreht sich alles ausschließlich um uns selbst.

Lassen Sie uns auch hin und wieder die Situation des anderen Gegenübers durchleuchten. Wenn wir selbst in jeder Situation wären, wie würden wir dann handeln? Ich versichere, die meisten Menschen würden extrem häufig selbst ganz genau so handeln, wie sie es selbst erfahren haben. Denn in unserer Denkweise geht es meist nur um uns selbst. Aber wie wir selbst handeln, das interessiert Menschen mit vorrangig beschränkten Sichtweisen selten.

Bauen Sie diese Schranken ab, versetzten Sie sich in andere Situationen, führen Sie Perspektiven-wechsel herbei und ich verspreche Ihnen, Sie werden selbst wesentlich mehr Gelassenheit verspüren und länger leben, da Sie sich weniger oft über Kleinigkeiten aufregen werden.

Wohlstand für alle! Ah ne, doch nicht.


Von Anbeginn der menschlichen Evolution ist der angestrebte Wohlstand zunächst ein Antrieb für uns, aus unserer Komfortzone heraus zu gehen und tatsächlich etwas dafür zu tun.

Güter, die von uns begehrt werden, weil sie einen Mehrwert für uns schaffen, weil sie unseren Lebensstil erleichtern oder verschönern im ursprünglichen sogar Güter, die unser Überleben sichern – alle diese Dinge sind der Grund, weshalb Menschen etwas erfinden, entwickeln, optimieren.

Per se also eine extrem gute Grundgegebenheit.

Warum finden wir uns dann aber in einer Welt wieder, die voller ungerechter Verteilung ist, in Krieg, Gewalt, Leid und Unglück?

Soziopsychologisch betrachtet lässt sich diese Frage beantworten: weil der Mensch tendenziell egozentrisch ist. In seinem Wahn nach eigenem Wohlstand und der unbegrenzten Gier danach blendet der Mensch oft Konsequenzen seiner Entscheidungen und Handlungen für seine Umwelt völlig aus.

Er gibt sich dem Wahn hin, diesen besseren Status für sich zu erlangen, ohne Rücksicht auf das große Ganze. Was mit seinem Umfeld passiert, ist ihm kurz um EGAL.

Wer von uns kennt dieses Verhaltensmuster nicht? Ja, jeder, mich selbst eingeschlossen, handelt so. Ein Beispiel: Unsere Wirtschaft investiert eine Menge Geld in Werbung, damit wir Menschen immer auf dem neusten Stand sind, was wir als nächstes konsumieren müssen. Kaum hat man es angeschafft, erfreut man sich auch daran. Aber wie lange hält diese Freude? Exakt bis zum nächsten Begehr! Im Durchschnitt nicht länger und nicht kürzer.

Entwicklungen sind sensationell, verstehen Sie mich nicht falsch. Was ich kritisiere ist die Art und Weise, wie wir Menschen damit leben.

Wie oft fragt sich denn unsere Gesellschaft, in der Zeit des Leasings und der Finanzierung, ob wir die begehrten materiellen Dinge tatsächlich brauchen? Wie viele Konzerne konzipieren Produkte bewusst für eine kürzere Haltbarkeit? Wie glücklich machen uns diese profitgesteuerten Ansichten denn tatsächlich?

Haben auch Sie sich mal gefragt, weshalb Menschen in armen Ländern nach Umfragen wesentlich mehr Glück und Sinn in Ihrem Leben empfinden? Was war Ihre Antwort?

Wissenschaftler stellten fest, dass Menschen in ärmeren Ländern religiöser sind und schließen, dass das die Ursache für deren höhere Glücks-Empfindung ist.

Nun lesen Sie ja mein Kopfkino und deswegen schreibe ich nun, dass Religion nicht die Ursache sein kann. Es gibt auch in westlichen Ländern genügend stark gläubige Menschen, die empfinden aber auch nicht zwangsläufig mehr Glück und Sinn.

Es ist deren Perspektive auf die Dinge! Egal, welche Religion man auslebt, jede hat eine Gemeinsamkeit: Demut.

Aus der Demut entwickelt sich zwangsläufig Dankbarkeit. So ist die Wertschätzung der Dinge, die man bereits in seinem Leben hat, der wahre Grund für ein höheres Glücksempfinden.

Ergo zählt nicht die Sicht auf künftigen Wohlstand, sondern die auf den Aktuellen!

Nun denken Sie sicherlich, dass das zum Verbleib in der Komfortzone motiviert. Mitnichten!

Es zwingt nur den Menschen zur Besinnung auf tatsächlich wesentliche Dinge und somit zum Fokus, welche weitere mögliche Konsequenzen seine Handlungen zur Folgen haben.

 

Bildnachweis: photodune/jorgosphotos

BENTORING® – Meinen Sie vielleicht Mentoring?

by Hermine Bernhardt in Allgemein Comments: 0 tags: Bentoring

Seit meine Arbeit den Namen Bentoring® trägt, fragen mich fast alle, ob ich mich eventuell versprochen habe und eher Mentoring meine. 
Falls Sie keine Möglichkeit zu einem direkten Gespräch mit mir haben (Schade übrigens, Ihnen entgeht was! 😉 ), dachte ich mir: schreibe doch präventiv einen Blog-Beitrag.

Liebe Interessenten, Nein. Ich habe mich nicht versprochen, verschrieben oder ähnliches. 
Meine Arbeit mit Selbstständigen und Unternehmern ist derart einzigartig, dass sie einen eigenen Namen verdient. Das ist der simple und ehrliche Grund.
Es kursiert beispielsweise der kesse Spruch zu Beratern : “Berater nehmen Dir Deine Uhr weg und sagen Dir dann, wie spät es ist.”  Mag schon sein, leider gibt der Spruch keinen Aufschluss darüber, ob derjenige die Uhr auch tatsächlich lesen konnte.  🙂

Mentoren hingegen leben durch Ihre Vorbildfunktion und den Transfer Ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse an deren Schützlinge.

Nun nehmen wir noch meine Passion hinzu: komplexe Dinge. Und die komplexesten Dinge, die ich kennen gelernt habe, sind nun mal Menschen.
Ich erinnere mich sehr gut an meinen ersten Führungsposten (mit 24 Jahren in einem IT-Start-Up). Damals wünschte ich mir so unzählbar oft, mein Team bestünde aus Robotern (zunächst sind es ja immer erst die anderen 😉 ). So einfach stellte ich mir meinen Job und die Erreichung von Zielen vor. Tja, auch Stromberg weiß, das Leben ist kein Ponyhof. Also lernte ich meine Denkmuster anzupassen, zu optimieren und zielführender zu nutzen.
Ab diesem Punkt fand ich mich wieder in der Faszination Menschenführung zurück und bestätigt, dass ich in diesem Umfeld gold richtig bin.
Lustigerweise bin ich schon seit Jahren auch privat als Bentor® tätig. Denn das von mir nun in meiner Freiberuflichkeit ausgearbeitete Programm Bentoring®  läuft schon seit Jahren erfolgreich.
Menschen, die mir nahe stehen, wandten sich in Situationen an mich, die für sie nicht sofort lösbar schienen, in denen Sie einfach keine Entscheidung fällen konnten oder schlicht einen Motivationsschub brauchten.
In diesen Jahren habe ich nichts anderes getan, als mit jenen gemeinsam zu analysieren, zu planen und Dinge über sich selbst herauszufinden.
Ich koche nur mit Wasser (nun ein Perspektiven-wechsel!)- aber mein Wasser ist das Wasser in der Wasserrutsche. Es liegt an meinen Kunden, wie schnell sie im Becken unten ankommen wollen. Mit mir fließt in der Rutsche Wasser, ohne mich kratzt und schmerzt es, aber Sie kommen trotzdem meistens am Ziel an.

Die Kreation entstand somit sehr schnell: Bentoring®, die Verschmelzung von Beratung, Mentoring und nachhaltigen Veränderungen bei Menschen. Meine Kunden behalten Ihre Uhr an und bekommen von mir noch einen sympathischen sowie sprechenden Spiegel dazu. 
Fachwissen zu Betriebswirtschaft ist nur eine Prise in meinem Programm, denn wir alle sind so intelligent, dass wir Fachwissen schnell erlangen können. Da Fachwissen aber alleine noch keinen Erfolg verspricht, ist und bleibt es eben nur eine Prise.
Durch Bentoring® erfahren meine Kunden unterschiedlichste Perspektiven-wechsel auf deren Situationen. Und jene lösen erst die wahren Erfolge. Das ist mein Qualitätsanspruch an mich und meine Arbeit.

Ego ist geil??!

by Hermine Bernhardt in Allgemein Comments: 0

In unterschiedlichsten Lebensbereichen stößt man immer wieder auf sein, ein, oder jemandes Ego. Diese Begegnungen sind immer wieder interessant und ähneln dennoch den selben Mustern. Es ist wie ein Naturgesetz. Daher fragte ich mich vor einigen Jahren schon: Ist Egoismus in seiner Grundgegebenheit eigentlich gut oder schlecht?


Ein egozentrischer Mensch verrät sich oft an vielen Verhaltensmustern, selbstverständlich nur an den Verhaltensmustern – schließlich gibt kaum einer offen zu, ein egozentrischer Mensch zu sein. Diese Muster sind uns allen immer sehr gut bekannt: also die Situationen wo der andere sich selbst am nächsten steht. In denen wir das Gefühl haben, es geht in keiner Weise um unsere eigene Person innerhalb einer zwischenmenschlichen Beziehung. Die wohl bekannte Waagschale auf der anderen Seite überwiegt ganz klar. 
Bis zu diesem Punkt erscheint alles auch sehr einfach.
Nun setzt aber der eigne Bezug ein: Warum denkt derjenige nicht auch mal an mich? Schätzt derjenige mich gar nicht? Das sind meist die nächsten Gedanken. Aber genau jene verleiten uns oft zu den falschen Schlussfolgerungen. Warum?


Egozentrik hat nichts mit uns zu tun. Die Ursachen und Gründe für egozentrisches Verhalten sind enorm vielschichtig und, aus meiner Beobachtung, eine Form der Kompensation des Egoisten. 
Viel wichtiger ist aber auch, dass Egoisten oft nicht bewusst nach diesem Verhaltensmuster leben. Sie tun es meistens wirklich nicht mit Absicht. Viel eher ist es so, dass deren innerer Drang, selbst zu kurz bei etwas zu kommen, überwiegt. In deren Vergangenheit, interessanterweise oft in deren Kindheit, sind ihnen ähnliche Situationen widerfahren, welche sie aber nicht verändern konnten und in der passiven Rolle bleiben mussten. Dies darf sich viele Jahre, nachdem man als Erwachsener “volle Kontrolle” über sein Leben hat, auf keinen Fall wiederholen. Zu tief sitzen die emotionalen Verletzungen. Somit entsteht das Muster, ehe ich wieder leer ausgehe – bin ich schneller und aktiver. Kurz: Das lasse ich nicht erneut zu.


Und wo steckt nun das Gegenüber in dieser Denke? – nirgends, genau das ist es ja.
Ich persönlich bin ein Buddhismus-Fan. Denn ein leitender Ansatz begegnet mir immer wieder: die goldene Mitte. 
Egoismus ist wichtig, denn er repräsentiert in verschiedenen Situationen, dass wir für uns selbst einstehen. Dass wir uns selbst etwas wert sind. Da wir Menschen allerdings auch nicht für die Einsamkeit konzipiert sind, versteht es sich, dass ein permanenter Ego-Gedanke zwar dem Egoisten gut tut, nur dem direkten Umfeld nicht. 
Vereinzelte egoistische Handlungsweisen sind also mehr als gut, denn sie zeigen, dass jener Mensch einen Wert für sich selbst definiert hat (treffe leider nicht so viele dieser Sorte….)
Die eigene Wertschätzung ist ein konkreter Grundstein für unsere Erfolge. Warum, könnte man sich nun auch fragen. Wenn Sie sich das tatsächlich gerade gefragt haben, lesen Sie gerne weiter. Falls nicht, gehen die Lichter langsam an und der Abspann läuft vor Ihren Augen. Ich wünsche Ihnen eine gute Heimreise! 

Warum also. Nun, es gibt kaum eine Situation, in der man selbst nicht etwas verkauft. Ja, verkauft.
Meine Meinung, mein Outfit, meine Person, meine Arbeit, meine Produkte. All das hat bekannterweise auch seinen Preis. Und verwechseln Sie das nun bitte nicht mit der “Geiz ist Geil”- Mentalität. Denn keiner will etwas Billiges und ist stolz darauf (Schnäppchen jagen ist hier etwas völlig anderes). 
Und nun frage ich Sie, wenn Sie der Verkäufer sind und können den Preis nicht nennen, den Sie haben wollen. Wie zufrieden sind Sie, mit dem was Sie dann vom Käufer vorgeschlagen bekommen?
Und schon ist es nicht mehr so geil….


Und wie definiert man nun aber seinen Wert (irrelevant, wofür)? Was sagen Sie?

Bildnachweis: Hermine Bernhardt

Bindungen schaffen und halten

by Hermine Bernhardt in Allgemein Comments: 0

Viele Führungskräfte machen sich unter anderem (hoffentlich!) Gedanken, wie sie ihre Mitarbeiter stärker binden und dadurch auch halten können.

Schon seit Jahrhunderten ist das meist eingesetzte Mittel: Bares bzw. die Zahlen auf dem Kontoauszug.

Stimmt, hilft sehr. Vor allem, weil kaum einer mehr zu dem klassischen Tausch, Leistung gegen Leistung, tendiert. Aber ist das tatsächlich das Allheilmittel? Sind so bereits wahre innige Bindungen geschaffen? 

Meine Erfahrungen, Beobachtungen und Analysen ergeben ein klares Nein. Menschen sind nicht ausschließlich Konsum gesteuert. Sicherlich freuen wir uns, wenn wir nicht am Existenzminimum krebsen. Und sicherlich stillen wir mit Konsumgütern gewisse Bedürfnisse. Aber konkret ausreichen kann Geld alleine nicht. Es müssen also weitere Faktoren treiben. 

Vor einiger Zeit schaute ich mir mit einem Freund den Film „The last Samurai“ an. Der Film trifft aus meiner Sicht den wahren Kern sehr gut. Aus ihrer Wertüberzeugung heraus waren Samurai bereit zu kämpfen und zu sterben. Der Wille dafür zu Sterben ist wohl unbestrittenermaßen die größte Bindung, die man in einem Menschen wecken kann. In ihrer Gemeinschaft leben Samurai nach gleichen Regeln und achten dieselben Dinge. Und alles ummantelt den Kern der Achtung. Tiefer Respekt anderen gegenüber, welcher auch zurück gestrahlt wird.

Genau diese Einstellung vermisst ein mancher Manager. Dabei ist der Schlüssel so direkt zugänglich für jedermann: Respekt und Wertschätzung jeder Person, die für einen etwas leistet. Dass eine Leistung nicht perfekt ist, steht in einem völlig anderen Buch! Denn, dass jene Leistung perfekt wird, steht in absoluter Abhängigkeit zur Leistung des „Führers“. 

Diese Denke vermisse ich in den Köpfen vieler Manager und finde stattdessen Gier und Egomanie. 

Ein weiterer Grund, weshalb ich mal wieder sagen muss: “Froinde”, ich vermisse einen Perspektivenwechsel!

Führung ohne Empowerment ist..


Empowerment ist genauso ein Anglizismus, der sich weit verbreitet hat. Aber wer versteht  allen Ernstes die Bedeutung des Führungsgrundsatzes dahinter?
Definitionen hierzu finden sich reichlich, auch einige Umfragen, aber wo sind die Statistiken  zu der realen Welt, wenn auch nur ansatzweise?
Meine Recherchen ergaben keine Erfolge und so kam ich nicht umher als mich zu fragen: wird  dieser Ansatz mal wieder nur verbal gelebt?

 Glücklicherweise kann aber auch diese Frage verneint werden. Die wenigsten berichten  darüber, denn sie sind zu beschäftigt Ihre wohlverdienten Erfolge auszubauen und zu feiern.  Denn die Führungskräfte, die das Prinzip Empowerment nicht nur verstanden sondern auch  verinnerlicht haben, brauchen nicht darüber zu sprechen da sie bereits zu den Top Managern  gehören. Die Psychologie liefert eine logische Erklärung, weshalb mal wieder nur ein geringer  Bruchteil dieses Erfolgskonzept übertragen kann: Soziale Kompetenzen.

 Der Ansatz des Empowerments ist von den Staaten nicht neu erfunden worden. Jeder Mensch, der sich ein wenig mit Psychologie und typischen Denkmustern der Menschen (kulturübergreifend) beschäftigt, wird früher oder später zum selben Ergebnis gelangen: Wenn ich nicht mehr alles alleine abarbeiten kann und auf loyale Mithelfer angewiesen bin, muss ich ihnen einen eigenen Wirkungsraum etablieren. In diesem können Sie sich entfalten, Verantwortung tragen und selbst spüren, wie wertvoll ihre Arbeit ist.
Scheinbar wird noch nicht von allen Führungskräften nachvollzogen, wie wichtig dieser Aspekt für ein gesundes Arbeitsverhältnis ist.

Der Mensch ist immer noch Mensch und Maschine immer noch eine Maschine sollte deren Motivationsspruch werden.
Immer stärker etabliert sich der Anspruch an Mitarbeiter jene haben lediglich zu funktionieren, aber alles andere hat nichts im Geschäft verloren. Unfassbar, aber mehrfach erfahren, recherchiert und nachempfunden.
Äußerst schade. Offensichtlich muss auch hier wohl mal wieder das Pareto-Prinzip greifen, 20% arbeiten an deren Sozialen Kompetenzen und 80% erzählen es nur….

Bildnachweis: dooder/Photodune.net

Die böse Veränderung…

by Hermine Bernhardt in Gedanken Comments: 0

Wie oft haben auch Sie gehört, dass früher alles besser war? Haben auch Sie sich dann gefragt, ob es wirklich besser war? In meinem Kopf folgt nach dieser Frage aber auch sofort die Tatsache, dass es nun mal früher WAR. Ändern können wir weder Vergangenheit noch Zukunft, aber die Gegenwart, die könnten wir voll im Griff haben, wenn wir unsere Gedanken ein wenig besser steuern würden. Leichter gesagt als getan? Korrekt. Aber was ist denn schon leicht?
Ist es denn nicht so, dass wir nur dann wachsen, wenn wir auch einen gewissen Schmerz verspüren? Stimmen Sie mir etwa nicht zu, dass Veränderungen ein wesentlicher und positvier Teil unseres Lebens sein müssen? Andernfalls würden wir ja unser ganzes Leben bei unseren Eltern leben und würden heute noch alles unsere Eltern für uns entscheiden lassen – das können Sie doch unmöglich wollen, oder doch?

Veränderungen sind gut, sie sind essentiell für unsere eigenen persönlichen Fortschritte. Denn grundsätzlich sind wir Menschen Gewohnheitstiere, und meist auch zu bequem, um selbst ständig Veränderungen herbeizuführen. Wir sollten unsere Umwelt dafür feiern, dass Sie uns teilweise dazu zwingt, uns weiter zu entwickeln.

Verlassen Sie ihr Muster des passiven Bestaunens der Erfolge anderer. Das könnten auch Ihre Erfolge sein, wenn Sie sie auch wirklich wollen. Trauen Sie sich mehr zu, vergessen Sie die Dinge, die Sie nicht so gut können. Intensivieren Sie lieber die Dinge, die Sie jetzt schon gut meistern! Und wenn Sie sich jetzt fragen, was das eigentlich ist, dann grübeln Sie nicht so lange alleine, sondern wählen Sie meine Nummer. 🙂 Read more!

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